2. Was versteht man unter „Schmauen“?

Schmauen ist eine Wortneuschöpfung, die aus den beiden Begriffen „Kauen“ und „Schmecken“ zusammengesetzt wurde. Ein neues Wort war notwendig, um ein wunderbares Phänomen zu beschreiben: die genussvolle, freudvolle Auseinandersetzung mit Nahrung! Wir lernen wieder unseren Nahrungsbissen spielerisch zu zerkleinern, einzuspeicheln, bis wir bemerken, dass die Sprengkraft unseres Speichels, den Nahrungsbrei chemisch verändert und – auf diese Weise – für die Stoffwechselprozesse unseres Körpers vorbereitet.

Das intensive Kauen der jeweiligen Speise, ist dabei lediglich Mittel zum Zweck. Nur das „Schmauen“,  ermöglicht uns ein lustvolles Geschmackserlebnis, welche die Natur für uns ursprünglich genauso vorgesehen hatte. Wenn alle Schlund- und Zungenreflexe neu konditioniert sind, läuft der Prozess des Schmauens sogar im größten Stress (auch wenn man keine Zeit zum Essen hat!) unbewusst richtig ab.  Daher fokussiert sich das Training der Verhaltensmodifikation zum Schmauen am Anfang hauptsächlich darauf, die Fehler bei der exogenen wie endogenen Nahrungsaufnahme zu dekuvrieren.

Die neue Geschmacksentdeckung und die damit verbundene emotionale Intensität bei der sinnesphysiologischen Bewusstwerdung des Kau-, Schmeck- und Schluckaktes bewirkt schließlich, dass das dick und krank machende, alte Schlingmuster im Nu gebrochen ist und auch für immer gelöscht bleibt.

Fazit: Ab sofort sehen Sie sich regelrecht gezwungen, nicht mehr  unausgeschmeckt, forciert zu schlingen, sondern genussvoll zu ‚schmauen’. Im Münchner Schmauen-Intensiv-Seminar wird gegessen und getrunken, bis Sie diese wunderbare Methode (der Natur) verinnerlicht haben.

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