Renommierte Internationale Wissenschaftliche Studien bestätigen Schlank- und Genusseffekt des Schmauens

Die Ergebnisse aus der Münchner Schmauen-Insulin-Studie fanden jetzt Bestätigung und Bekräftigung durch die Ergebnisse einer Internationalen Ess-Studie, die in der hoch angesehenen Fachzeitschrift The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlicht wurden. Für diese Internationale Kauen-Schmauen-Studie zeichnete  mitverantwortlich einer der namhaftesten Gastroenterologen: Prof. Dr. Stephen R. Bloom  vom renommierten Hammersmith Hospital, Imperial College, in London W12 ONN.

Das Besondere an dieser Ess-Studie ist die desaströse hormonale Antwort auf das herkömmliche, überhastete Hinunterschlingen der nicht enzymatisch aufgeschlüsselten Nahrung. Wenn die Probanden hingegen ihre Nahrung mit Genuss verzehrten (also dasSchmauen praktiziert haben) waren die Konzentrationen der beiden Peptidhormone PYY und GLP-1 deutlich höher und diese Botenstoffe signalisierten dem Gehirn ein frühes Sättigungsgefühl.

Schon im Sommer 2009 fanden Wissenschaftler der Perdue University heraus, dass Menschen, die gut kauten, besonders schnell satt waren und einen hohen Blutspiegel an natürlichen, appetitshemmenden  Hormonen (GLP-1) aufweisen konnten. Zusätzlich war die Verfügbarkeit von ungesättigten Fettsäuren erhöht. Diese Internationalen Ess-Studien aus Griechenland, England und USA sind deswegen so wertvoll, weil sie bestätigen, dass genussvolles Kauen (=Schmauen) einen positiven Einfluss auf das Hormon Glucagon-like-Peptide-1 (GLP-1) ausübt.

Glucagon-like-Peptide-1 (=GLP-1) steuert im Organismus bei einer Mahlzeit bedarfsgerecht die Insulinausschüttung. Das Hormon GLP-1 wird nach jedem Essen im Dünndarm gebildet und ausgeschüttet. Nach einer Mahlzeit geben die Zellen des oberen Dünndarms das Hormon GLP-1 ab. Die Wichtigkeit dieser Funktion: GLP-1 steuert die Insulinabgabe dergestalt, dass der Blutzucker gesenkt wird, ohne dass Unterzuckerungen auftreten. Außerdem hemmt GLP-1 die Neubildung von Zucker aus der Leber, verzögert die Magenentleerung und reduziert den Appetit. Diabetikern und Prädiabetiker fehlt es meistens an dem im Darm gebildeten GLP-1, das zur Hormongruppe der so genanntenInkretine gehört. Der bedeutsame Wirkmechanismus dieses Hormons, vor allem im Hinblick auf die wachsende Zahl der übergewichtigen Menschen: GLP-1 zügelt das Appetitgefühl im Gehirn. 

GLP-1 hat nur eine extrem kurze Lebensdauer und kann deshalb nicht direkt dem Körper zugeführt werden. Um das Prinzip dennoch nutzen zu können, haben pharmazeutische Firmen in die Trickkiste gegriffen. So kam der Wirkstoff Exenatide auf den Markt, der ursprünglich im SPEICHEL einer amerikanischen Echse(Gila-Krustenechse) entdeckt wurde und der die Wirkung von GLP-1 nachahmt. Schon vor zehn Jahren konnte man in Fachzeitschriften die Meldung entdecken, dass der aus demSpeichel der Gila-Krustenechse gewonnene Wirkstoff Exenatidebald als Medikament auf dem Markt kommen werde. Schon damals waren  eingeweihte, versierte Schmauer davon überzeugt, dass auch die enzymatische Kraft des menschlichen Speichelsbeim intensiven Schmauen auf das Hormon GLP-1 eine adäquate positive Wirkung haben dürfte, wenn man das Schmauen nach der von Jürgen Schilling entwickelten Methode praktiziert. („Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“). Nun ist der Schlankeffekt des Schmauens mehrfach wissenschaftlich bewiesen.

Bestimmt sind diese neuen erfreulichen Fakten aus den wissenschaftlichen Ess-Studien eine zusätzliche Motivation, die gesundheitsbringende Kraft des Schmauens zu erlernenDenn erst durch die Technik des Schmauens kann man die Erkenntnisse und Ergebnisse aus den wissenschaftlichen Studien auch in die Tat umsetzen.

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