Dr. Hans-Peter Kuhlmann

„Sehr geehrter Herr Schilling, nach einer eingehenden geistigen Auseinandersetzung mit Ihrem Buch „Kau Dich gesund!“ erscheinen mir persönlich aus zahnmedizinisch und allgemeinmedizinischer Sicht folgende Aspekte von sehr wesentlicher und zugleich sehr positiver Bedeutung zu sein:

  1. Durch den Prozess des „Schmauens“ wird das durch negative Zivilisationseinflüsse phylogenetisch bedrohte Kauorgan des Menschen auf natürliche Weise wieder reaktiviert, indem das Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Kiefer, den Zähnen, dem Zahnfleisch, der Zunge, der Wangen und Lippen in reflektorischer Weise koordiniert wird. Zugleich wird im Gegensatz zu den üblichen Kaugewohnheiten durch den Einfluss des Speichels der natürliche Selbstreinigungs-Effekt induziert und somit ein karies- und parodontalprophylaktischer Einfluss erzielt.
  2. Durch die deutlich vermehrte Speichelsekretion und die wesentlich bessere mechanische Aufbereitung der Nahrung wird unter dem Einfluss der Speichel-Amylase die erste Verdauungsphase in der Mundhöhle eingeleitet und somit die Grundlage für eine deutlich bessere Verdauungs-Effizienz geschaffen.
  3. Durch das Schmauen werden die natürlichen Signalsysteme der Verdauung, wie z.B. Hunger, Appetit und Sättigungsgefühl reflektorisch aktiviert und somit dem eigentlichen Energiebedarf des Körpers im Gegensatz zu den falschen Ernährungsgewohnheiten wieder in einer sinnvollen Weise untergeordnet. Krankhafte Fehlsteuerungen des Stoffwechsel, wie z. B. beim Typ-2-Diabetes, können daher durch diesen  körpereigenen Regulierungseffekt nachhaltig im Sinne einer Selbstheilung beeinflusst werden.
  4. Insgesamt gesehen kann man Ihre Methode, Herr Schilling, als eine sehr empfehlenswerte Alternative zu den unzähligen Ernährungs-Diäten ansehen, insbesondere deshalb, weil schon sehr viele positive Erfahrungsberichte von Betroffenen aus allen nur denkbaren Bevölkerungsschichten vorliegen und weil das Schmauen im Gegensatz zu anderen Methoden eine langfristige und dauerhafte Stabilisierung des gesamten Verdauungssystems mit einer Optimierung des Energiehaushaltes mit sich bringt. Als angenehmer Nebeneffekt sollte auch noch die Entlastung des allgemein strapazierten Geldbeutels hervorgehoben werden, weil der Verwertungs-Effekt der aufgenommenen Nahrung mit der Methode des Schmauens wesentlich günstiger als bei den „üblichen Essgewohnheiten“ ausfällt.

Auf Grund all dieser äußerst positiven Erkenntnisse und Erfahrungswerte bleibt zu wünschen, dass diese innovative Ernährungsmethode des Schmauens noch viele Menschen erreicht und im populär-wissenschaftlichen Sinne eine möglichst weltweite Verbreitung findet. So wünsche ich Ihnen, sehr geehrter Herr Schilling, als „Kautor“ und engagierten Trainer gemeinsam mit Ihren Kooperationspartnern eine glückliche Hand bei der Vermittlung dieser genialen Entdeckung zum Wohle vieler hilfsbedürftiger Menschen. Sicher können unsere beiden prominenten Medien-Stars Thomas Gottschalk und Harald Schmidt als Botschafter des guten Kauens einen besonders effektiven Beitrag leisten, um in der Spur ihrer hohen Einschaltquoten auch dem Schmauen eine adäquate Quote zu verleihen.“

Dr. Hans-Peter Kuhlmann, Zahnarzt, München

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